Ein schnellerer Schneidprozess, aber keine Kompromisse bei der Qualität: So machen Sie das.

Ein schnellerer Schneidprozess, aber keine Kompromisse bei der Qualität: So machen Sie das.

Für jede Produktionsform ein schneller Schneidprozess erforderlich. Viele Produktionsmethoden mit einem schnelleren Zerspanungsprozess bedeuten jedoch, dass Sie sich dem Output ergeben müssen.  In diesem Artikel listen wir verschiedene Schneidemethoden auf, damit Sie schnell herausfinden können, mit welcher Methode Sie schneller schneiden können, aber keine Kompromisse bei der Qualität eingehen.

Bei der Herstellung von Materialien gibt es verschiedene Schneideverfahren. Die gängigsten Verfahren sind Laserschneiden, Plasmaschneiden und Wasserstrahlschneiden.

Laserschneiden

Eines der bekanntesten Verfahren ist das Laserschneiden. In einer Laserschneidemaschine wird ein Laserstrahl aus Licht durch einen Laser erzeugt. Aufgrund der hohen Temperatur und des harten Laserstrahls werden Materialien durchtrennt. Diese Materialien sind in der Regel Metalle. Der Laserschneidprozess zeichnet sich durch ein hohes Maß an Präzision aus. Das Laserschneiden kann Dicken bis zu 3,2 Zentimeter schneiden, aber ab 2,5 cm (1 Zoll) ist sehr präzise Arbeit erforderlich, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Darüber hinaus wird beim Schneiden Wärme freigesetzt. Dadurch verformt sich das Metall um die Schneidkante herum. Dies kann oft auf Kosten von Geschwindigkeit und Qualität gehen. Wenn das Material im Produktionsprozess weitergeht, muss es zunächst fertig gestellt (entgratet) werden.
 

Plasmaschneiden

Das Plasmaschneiden ist ein Brennschneidverfahren. Wenn das Gas mit Strom in Berührung kommt, wird es in ionisiertes Gas umgewandelt. Dieses Gas wird auch als Plasma bezeichnet. Aufgrund der hohen Energiedichte kann die Temperatur beim Plasmaschneiden bis zu 25.000 C erreichen. Diese hohe Temperatur führt zum Abschmelzen des Materials. Das bedeutet, dass das Material nicht verbrannt, sondern geschmolzen wird. Ein Nachteil ist, dass sich das Material durch die abgegebene Wärme um die Schneidkante herum verformt. Das ist sehr unerwünscht. Insbesondere, wie beim Laserschneiden, wenn das Produkt noch bearbeitet werden muss.

 

Wasserstrahlschneiden

Im Vergleich zu den beiden oben genannten Schneideverfahren schneidet eine Wasserstrahlschneimachine relativ langsam. Ein Vorteil des Wasserstrahlschneidens ist, dass keine Wärme freigesetzt wird. Bei diesem Verfahren verformt sich das Material nicht. Der Veredelungsprozess ist daher deutlich kürzer als bei den beiden anderen Schneideverfahren. Eine Wasserstrahlmaschine kann unter einem hohen Druck von bis zu 4.000 bar schneiden. Die Schnittkraft wird durch Zugabe eines Schleifmittels erhöht. Das ist eine Art Schleifmittel. Durch die Kraft, mit der gearbeitet werden kann, kann nahezu jedes Material geschnitten werden.

 

Die Unterschiede zwischen den Schneidemethoden sind nachfolgend dargestellt:

 

Laserschneiden

Plasmaschneiden

Wasserstrahlschneiden

Dicken

Bis zu 3,2 cm lang

Bis zu 3,8 cm lang

Bis zu 20 cm

Materialien

Kunststoff, Papier, Metall

Rostfreier Stahl, Aluminium, Stahl

Fast alle Materialien

Wärmeeinbringung

Niedrig

Mittel

Keine

Qualität

Hoch

Hoch

Sehr hoch

Kosten

Sehr hoch

Mittel

Hoch

 

Verschiedene Schneidemethoden

Wie oben zu sehen ist, sind die Unterschiede zwischen diesen drei bekannten Schnittmethoden recht groß. Mit einer Wasserstrahlschneidemaschine können Sie mehr Materialien und auch dickeres Material durchtrennen. Der Schneidprozess ist langsamer, aber das Kaltverfahren beeinflusst nicht die chemische Struktur des Materials. Das spart Zeit bei der Bearbeitung, was beim Plasmaschneiden und Laserschneiden nicht der Fall ist. Bei diesen Verfahren besteht die Gefahr, dass das Material schmilzt, reißt, verhärtet oder verformt. Andererseits sind die Kosten für das Plasmaschneiden deutlich geringer als beim Wasserstrahlschneiden und Laserschneiden.


Wasserstrahlschneiden: Geschwindigkeit und Qualität

Neben dem Veredelungsprozess kann das Wasserstrahlschneiden auch bei anderen Prozessen Zeit sparen. Beim Wasserstrahlschneiden ist ein Werkzeugwechsel nicht erforderlich. So wird beispielsweise für alle Materialien und Formen nur ein Schneidkopftyp verwendet, im Gegensatz zu den verschiedenen Lasern und Formen, die beim Plasma- und Laserschneiden eingesetzt werden. Das spart Umrüstzeiten. Außerdem hat das Wasserstrahlschneiden eine relativ kurze Rüstzeit, da keine Querkräfte auf das Material wirken. Das Material muss nicht fixiert werden. Dies ist auch beim Laserschneiden und Plasmaschneiden erforderlich.

 

Natürlich kann man sich über die beste Schnittmethode streiten. Jede Situation, jedes Material oder jede Branche hat ihre eigenen Anforderungen, so dass nie von einer überlegenen Methode die Rede sein kann. Die Frage dieses Artikels lässt sich jedoch leicht beantworten. Sie wollen einen schnellen Schneidprozess, aber keine Kompromisse bei der Qualität? Dann entscheiden Sie sich für das Wasserstrahlschneiden.

 

Möchten Sie mehr über das Wasserstrahlschneiden oder andere Schneideverfahren erfahren? Resato hilft Ihnen gerne weiter und gibt Ihnen weitere Informationen. Besuchen Sie die Website oder kontaktieren Sie uns.

 

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